Projekt zu chronisch entzündlichen Darmerkrankungen – PROCED

Kann die Versorgungslage von Patienten mit CED durch individualisierte Versorgungsempfehlungen verbessert werden?

Zu den Kriterien einer guten Versorgung von Patienten und Patientinnen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) gehört auch die umfassende Wahrnehmung der sie aktuell betreffenden körperlichen, seelischen und sozialen Probleme. 2009 veröffentlichte, evidenzbasierte und konsentierte CED-Versorgungspfade empfehlen dazu ein systematisches Assessment dieser Probleme und ordnen sie bestimmten Leistungen, Programmen oder Berufsgruppen im Rahmen einer multidisziplinären und wohnortnahen Versorgung zu. Die Studie prüft, ob die Versorgungslage von Patientinnen durch individualiserte (an den Versorgungspfaden ausgerichteten) Versorgungsemplehlungen verbessert werden kann.

Projekttitel

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen — mehr als eine Entzündung des Darmes: Somatische und psychosoziale Problemfelder und ihre Versorgung im Fokus von Patienten-Informationen (PROCED)

Beteiligte Personen und Institutionen

Jana Langbrandtner, Dr. Angelika Hüppe, Prof. Dr. Dr. Heiner Raspe Seniorprofessur für Bevölkerungsmedizin, Universität zu Lübeck

Förderer

Bundesministierium für Bildung und Forschung (BMBF)

Laufzeit

März 2011 bis Dezember 2013

Materialien

Auf der oben verlinkten Projektseite finden sich Patientenbroschüren zu den Versorgungspfaden.

Im Rahmen des Projektes wurde auch ein Online-Fragebogen erstellt, mit dem sich Patienten ihre aktuellen Probleme vergegenwärtigen können. Nach dem Ausfüllen erhält der Patient Hinweise zu Behandlungen, Therapien oder Versorgungsangeboten, die auf sein vorheriges Antwortverhalten zugeschnitten sind. Der Fragebogen kann als Grundlage für Gespräche mit Behandlern dienen, aber auch in einer Schulung eingesetzt werden. Den Fragebogen finden Sie unter: www.ced-aktiv-werden.de